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So wird das Auto winterfit

Je härter der Winter, desto mehr Unfälle: 2010 stieg die Unfallzahl erstmals seit elf Jahren wieder an, um 4,2 Prozent. Die kalte Jahreszeit stellt Autofahrer mit vereisten Scheiben, schlechten Sichtverhältnissen und glatten Fahrbahnen jedes Jahr zwischen Oktober und März auf eine harte Probe. Die gesetzliche Unfallversicherung gibt im Rahmen der Kampagne „Risiko raus!“ wertvolle Tipps, um das eigene Auto winterfest zu machen und sicher durch den Winter zu kommen.


Der richtige Grip

 


Den Durchblick behalten


Wer rechtzeitig und regelmäßig Frostschutzmittel einfüllt, verhindert das Einfrieren von Kühl- und Scheibenwaschwasser und behält so im Winter als Autofahrer stets den Durchblick. Eine Kontrolle der Vorder- und Rückleuchten garantiert die eigene Sichtbarkeit. Ebenfalls wichtig ist ein Check der Autobatterie, der „Anführerin“ der winterlichen Pannenstatistik. Springt das Auto bei Temperaturen knapp oberhalb des Gefrierpunkts schleppend an, deutet dies oft auf einen erforderlichen Wechsel hin.
Rundum winterfit wird das Fahrzeug durch das richtige Bordzubehör. Mit Eiskratzer, Handfeger, Decke, Taschenlampe, Starthilfekabel, Abschleppseil und Anfahrhilfe sowie Schneeketten sind Autofahrer im Winter auf alle Eventualitäten bestens vorbereitet - und können trotz Eis und Schnee ihr Ziel jederzeit entspannt erreichen.

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Ein vorsichtiger und rücksichtsvoller Fahrstil ist ganzjährig Pflicht. Zwischen Oktober und Ostern sollten Autofahrer zusätzlich auf Winterreifen setzen. Bei Glatteis, Schneeglätte oder -matsch, Eis- oder Reifglätte verlangt die Straßenverkehrsordnung „Matsch und Schnee“-Reifen, gekennzeichnet durch das Schneeflocken- oder M+S-Symbol. Wer bei der Montage auf fachmännischen Wechsel mit Auswuchten verzichtet, spart am falschen Ende. Reifenhändler und Werkstätten bieten beide Services für durchschnittlich 40 Euro an. Die Pneus sollten qualitativ hochwertig und nicht älter als fünf Jahre sein und eine Profiltiefe von mindestens vier Millimetern haben.